Beim Label‑Switching wird ein günstiger Barcode für teure Ware genutzt. Wir zeigen, wie visuelle Plausibilitätsprüfungen, Gewichtskontrolle, Regelgraphen und lernende Schwellenwerte zusammenarbeiten, typische Heuristiken aushebeln und Personal nur dann rufen, wenn Evidenz wirklich stark ist.
Nichts scannen, doppelt scannen, Blick abwenden: Muster sind erkennbar. Wir nutzen zeitliche Sequenzen, Hand‑ und Objektbahnen, kurze Verweilzeiten und Kollisionen, um riskante Abläufe zu markieren. In einer Hamburger Pilotfiliale halbierte eine einfache Gesten‑Visualisierung die Fehlbedienungen binnen zwei Wochen deutlich, ohne Frust zu erzeugen.